Adelante bietet 2019 eine Fortbildung zum Thema "Traumatisierung" an. Die Fortbildung richtet sich an (sozial-) pädagogische und therapeutische Fachkräfte, die im Rahmen von Schule, Kinder- und Jugendhilfe, (Kinder- und Jugend-) Psychiatrie und / oder in familiengerichtlichen Verfahren tätig sind.

Die Ankündigung können Sie hier herunterladen.

Wir vermitteln Fachwissen zum Thema Traumatisierung, ihren Auswirkungen für die betroffenen Menschen und deren Umfeld sowie zum Umgang mit Menschen mit traumatischen Erfahrungen. Es ist auch für Fachkräfte häufig nicht einfach festzustellen, ob bei einem Menschen eine Traumatisierung vorliegt und was dies für die weitere Arbeit mit dem betroffenen Menschen bedeutet oder welche Faktoren z.B. in familiengerichtlichen Verfahren oder Begutachtungen Berücksichtigung finden müssen. Wir behandeln unter anderem die Themen Täterstrategien, Verdrängung, Schuld- und Schamgefühle sowie das Thema der Täterbeschwichtigung, das in jeder Form von Beurteilung eines Prozesses der Beachtung bedarf, gleich ob es sich um pädagogische, therapeutische oder familiengerichtliche Prozesse handelt. Über oben benannte Themen hinaus zeigen wir Möglichkeiten und Grenzen von Prävention auf.

Die Fortbildung beinhaltet zwei aufeinander folgende Tage zur Vermittlung der Grundlagen sowie zur Reflexion der Praxiserfahrungen mit den im ersten Teil vermittelten Kenntnissen und der Erörterung tiefer gehender Fragen. Sie können gerne Fallbeispiele aus Ihrer Praxis vorbereiten und diesbezügliche Fragen mitbringen.

Termine:

5. und 6. April 2019 sowie 27. September 2019

jeweils von 9:00 – 15:00 Uhr

Kosten:

600,- € für alle drei Termine, inklusive Verpflegung

Anmeldung: 

schriftlich oder per E-Mail bis 15.03.2019

 

Die Anmeldung ist erst nach Zahlungseingang gültig.

Kontoverbindung: Sparkasse KölnBonn

IBAN: DE53 3705 0198 1930 0804 35

Swift-BIC: COLSDE33

Inhalte der Fortbildung

  • Begrüßung
  • Vorstellung der Teilnehmer
  • Definition Trauma und Beispiel
  • Sexueller Missbrauch geht immer mit körperlicher Gewalt und mittels Todesdrohungen gesetzter Schweigegebote einher
  • Mechanismen von Traumatisierungen einschließlich Täterstrategien
  • Auswirkungen von Traumatisierungen
  • Symptome (inkl. Bezugnahme auf den ICD10)
  • Schuld- und Schamgefühle
  • Täterbeschwichtigung
  • Scannersystem
  • Täterintrojekte
  • Spiritualität und Bedeutung für den Umgang mit traumatisierten Mensche
  • Möglichkeiten und Grenzen der Prävention