Sylvia Dachsel

Nach dem Studium der Sozialpädagogik arbeitete ich mehrere Jahre im allgemeinem Sozialdienst der Stadt Frankfurt/Main. Eine familientherapeutische Ausbildung ermöglichte mir, unterschiedliche Lösungsansätze in den Familienkonflikten zu finden.
Mein Wunsch tiefgreifendere Veränderungen in den Familien herbeiführen zu können und Menschen darin zu unterstützen flexibler in ihrem Denken, Fühlen und Handeln zu werden, veranlasste mich verschiedene Ausbildungen in Körperarbeit und Körpermeditation zu machen. Über die intensive Beschäftigung mit Körperwahrnehmung, Körperflexibilität, Körperbeweglichkeit und den Rückmeldungen von Kursteilnehmern entdeckte ich den direkten Zusammenhang zwischen Körperarbeit und dem Wiedererinnern traumatischer Erfahrungen. Um in meiner therapeutischen Arbeit beides zusammenführen zu können, ließ ich mich in körpeorientierter Regressionsanalyse ab 2003 ausbilden. Seit 1990 arbeite ich als Therapeutin in eigener Praxis für Körper- und Psychotherapie, zunächst in Frankfurt am Main und seit 2005 in Bonn.



 

Jörg Jaegers

Seit 1998 begleite ich Menschen in eigener Praxis – inzwischen in meinem „Zentrum für Wandlung“ in Mainz.
Die eigene Geschichte, das eigene Wesen durchzuarbeiten ist für mich die Basis meiner Glaubwürdigkeit als Therapeut gegenüber meinen Klienten. So habe ich seit nunmehr über 30 Jahren Selbsterfahrung in unterschiedlichen Therapie-
formen und –richtungen gesammelt.
Mein anderer Erfahrungsschwerpunkt bildet Meditation, die ich zunächst von 1988 an als Zenschüler und ab 2003 in keiner traditionellen Unterweisung mehr praktiziere, da ich jeglichen religiösen Rahmen der Weltreligionen als einengend wahrgenommen habe.

  
 

Gudrun Jung

Während und nach meiner mehrjährigen Ausbildung zur Heilpraktikerin Mitte der 90er Jahre arbeitete ich über viele Jahre mit Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung im Erwachsenenbereich. Durch die Geburt meiner Kinder beschäftige ich mich mehr und mehr mit dem Thema Erziehung. Dabei stieß ich immer wieder gegen meine eigenen Mauern und begann meine fest verankerten Vorstellungen zu hinterfragen. Zeitgleich begann ich 2000 eine Ausbildung zur Therapeutin in Regressionsanalyse und fing an, meine Kindheitstraumata aufzuarbeiten. Mit der Aufarbeitung meiner eigenen Familiengeschichte bin ich glücklich, etwas erlebt zu haben, was ich nie für möglich gehalten hätte. Die Gewissheit, dass so etwas möglich ist, ist in mir fest verankert, und ich möchte nun andere Menschen auf ihrem Weg unterstützen. Dabei spielen Kinder, die Erziehung von Kindern und die Beratung von Eltern zur Erziehung von Kindern eine zentrale Rolle in meinem Leben. 2015 beendete ich mein Studium in 'Social Management'. Derzeit arbeite ich als freie Mitarbeiterin in einer Einrichtung für Kinder unter drei Jahren und unterstütze parallel dazu minderjährige Flüchtlingskinder und junge Erwachsene, die ohne ihre Eltern hier in Deutschland leben.

   

Dr. Georg Merker

Ich bin ausgebildeter Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Im Rahmen meiner Aus- und Weiterbildung habe ich mich mit dem vorwiegend beschreibenden und neurobiochemisch orientierten Zugang zu psychischen Erkrankungen und den zumeist symptombezogenen medikamentösen und therapeutischen Behandlungsansätzen auseinandergesetzt. In wissenschaftlichen Betrachtungsweisen nehmen neurobiochemische Erklärungsmodelle und Behandlungsansätze für psychische Erkrankungen einen großen Stellenwert ein. Gleichzeitig werden Traumatisierungen (als nicht primär neurobiochemische Vorgänge) immer mehr als Ursache psychischer Erkrankungen verstanden.

Aus meiner persönlichen Erfahrung ist es für die Begleitung traumatisierter Menschen notwendig, Abläufe, Mechanismen und Folgen von Traumatisierungen zu verstehen, um traumatisierte Menschen und deren Angehörige individuell unterstützen zu können. Hierzu sind neben den klassischen Therapieverfahren auch Ansätze aus anderen psychotherapeutischen Verfahren sinnvoll. In meiner zusätzlichen Ausbildung in körperorientierter Regressionsanalyse habe ich grundlegende Kenntnisse über die Mechanismen und Folgen von Traumatisierungen erfahren.

Neben meiner beruflichen Tätigkeit in einer suchtmedizinischen Rehaklinik ist es mir ein wichtiges Anliegen, mein Wissen und meine Erfahrungen bei Adelante zur Unterstützung traumatisierter Menschen und deren Angehöriger einzubringen.


 

Silke Paeplow

Ich habe nach dem Abitur in einem Heim für schwerst mehrfach behinderte Menschen gearbeitet. Während meiner Schwangerschaft entstand in mir der Wunsch, Frauen in der Schwangerschaft, Geburt und in der ersten Zeit mit ihrem Baby zu begleiten. So ließ ich mich zur Geburtsvorbereiterin und Yogalehrerin ausbilden und war mehrere Jahre als Kursleiterin und Familienhilfe tätig. Zeitgleich begann ich meine Ausbildung und Arbeit als Floristin. Seit dem Abschluss des Studiums der Sozialen Arbeit bin ich im Bereich stationäre Kinder- und Jugendhilfe, Inobhutnahme und Diagnostik tätig. Des weiteren arbeite ich als Verfahrensbeistand und übernehme Vormundschaften. Die Körperorientierte Regressionsanalyse kenne ich seit 1999, wodurch sich mein Leben und Arbeiten grundlegend verändert hat und ich weiterhin kontinuierlich Veränderung erfahre. Meine Erfahrung und Überzeugung ist es, dass es in jedem Leben einen Schlüssel für Veränderung gibt, ganz gleich wie ausweglos eine Lebenssituation erscheint. Mein Hauptanliegen ist es, Kinder und Jugendliche zu unterstützen und beratend für Eltern und mit Kindern und Jugendlichen arbeitenden Menschen tätig zu sein. Ich bin glücklich, im Rahmen von Adelante Menschen auf ihrem Weg begleiten zu können.


 

Dr. Wolf Pfannenstiel

Nach mehrjähriger Eigentherapie mit verschiedenen Verfahren habe ich von 2001 bis 2003 eine Ausbildung zum Therapeuten für körperorientierte Regressionsanalyse absolviert, da ich diese Methode als besonders wirksam kennengelernt hatte. Von 2007 bis 2013 habe ich mich in diesem Bereich therapeutisch fortgebildet. Als Heilpraktiker (Psychotherapie) baue ich derzeit nebenberuflich meine eigene Praxis auf. Zusammen mit einem Kollegen biete ich eine angeleitete Selbsterfahrungsgruppe für Männer an. Als promovierter Informatiker arbeite ich hauptberuflich als Berater vor allem für große Unternehmen, in denen viele Menschen mit ihren individuellen Persönlichkeiten aufeinandertreffen. Hier hilft mir insbesondere bei der Beratung von Managern meine therapeutische Ausbildung, neben den inhaltlichen Themen auch die menschliche Seite zu berücksichtigen und behutsam auf die Anliegen der Beteiligten einzugehen. Insbesondere durch die Erfahrungen mit Klienten während meiner Aus- und Fortbildungszeiten, die mit Hilfe von Psychotherapie wichtige Veränderungen in ihrem Leben vollziehen konnten, liegt mir die Unterstützung traumatisierter Menschen sehr am Herzen, und so engagiere ich mich ehrenamtlich im Verein Adelante.

  
 

Vanessa Raub

Nach dem Bestehen des Abiturs habe ich eine kaufmännische Ausbildung absolviert und in diesem Bereich erst einmal weitergearbeitet. Nachdem ich die Therapiemethode der körperorientierten Regressionsanalyse bereits ab 2003 kennengelernt hatte, entschloss ich mich, die Grundlagen dieser Therapieform in einer mehrjährigen, nebenberuflichen Ausbildung zu erlernen. In dieser Zeit merkte ich immer mehr, dass ich anderen Menschen mit dieser Methode an der Seite stehen und ihnen in der Aufarbeitung ihrer Themen behilflich sein wollte. Seit Bestehen meiner Heilpraktikerprüfung arbeite ich daher nun in einer therapeutischen Praxengemeinschaft, um diesen Wunsch zu leben. Für eine Mitarbeit bei Adelante habe ich mich entschieden, weil ich die Arbeit unterstützenswert und die Philosophie von Adelante wundervoll finde. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Reden an sich oft schon die erste Erleichterung mit sich bringt. Durch das Aussprechen der Gedanken entsteht noch einmal eine andere Klarheit, in der das Sehen des nächsten Schrittes viel leichter fällt.

   
 

Stefan Simmler

Nach meiner Schulzeit erlernte ich zuerst einen technischen Beruf (Chemisch-technischer Assistent) und einige Jahre später einen Handwerklichen und arbeitete als Tischler. Weiterhin unzufrieden mit meinem Berufsalltag begann ich mich zunächst in meiner Freizeit für Theater zu interessieren, spielte in verschiedenen Theatergruppen und arbeitete dann ab 1999 als Schauspieler an einem Theater in Berlin.
Durch Projekte mit Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen entdeckte ich die Theaterpädagogik. Ab 2003 arbeitete ich am Kinder- und Jugendmuseum Berlin als Theaterpädagoge. Dort begegnete ich Menschen, die unzufrieden mit ihrem Leben nach Unterstützung suchten. Die Kurzfristigkeit der Projekte mit Menschen in Not und die fehlende Möglichkeit diesen Menschen langfristig zur Seite zu stehen, ließen mich erneut nach neuen Wegen suchen.
Ich begann mit Fort- und Weiterbildungen auch im traumatherapeutischen Bereich und nach meinem Umzug nach Bonn mit dem Studium der Sozialen Arbeit. Seit 2009 arbeite ich hauptberuflich mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen als Einzel- und Familienhelfer. Die Schwerpunkte meiner Arbeit sind Soziale Gruppenarbeit und die Arbeit mit Schulverweigerern.
Durch die vielfältigen Veränderungen in meinem Leben bin ich mittlerweile dort angekommen wo ich tatsächlich sein möchte - nämlich in der Lage Menschen in schwierigen Lebenslagen zu begleiten.


   

Heike Thiemann

Ich habe eine journalistische Ausbildung und arbeite hauptberuflich als Redakteurin und Autorin. Ende der 90er Jahre erlebte ich, wie das Thema Missbrauch eine breite Öffentlichkeit erreichte. Mehr und mehr kommt seitdem ans Licht, in welchem Ausmaß Gewalt nicht nur in Familien, sondern auch Institutionen herrscht. Das Lebensgefühl vieler Kinder, Heranwachsender und Erwachsener wird so verletzt. Trauma - ein aus dem Altgriechischen abgeleiteter Begriff - bezeichnet eine Wunde. Krieg, Flucht, Terror und gesellschaftliche Härte reißen darüber hinaus weitere Wunden auf. In einer therapeutischen Ausbildung in körperorientierter Regressionsanalyse und eigener Selbsterfahrungsarbeit habe ich umfangreiches Wissen über Traumatisierungen erworben. Via Adelante möchte ich mit diesem Wissen aufklären, informieren und anderen hilfreich zur Seite stehen.

   
   

Coreina Wild

Meine berufliche Qualifikation in der beratenden und begleitenden Arbeit mit traumatisierten Menschen habe ich über die Tätigkeiten als Krankenschwester, Diplom-Sozialpädagogin und Gestaltungs-Soziotherapeutin entwickelt.
2003 mündete dieser Weg in eine mehrjährige traumatherapeutische Ausbildung zur Therapeutin für körperorientierte Regressionsanalyse. Mit dem Erreichen dieses Ausbildungsabschlusses erfolgte die Gründung einer eigenen psychotherapeutischen Praxis. Neben kontinuierlicher Supervision und Weiterbildung zählen für mich Selbstreflexion und Bewusstseinserweiterung zu den grundlegenden Voraussetzungen, um traumatisierte Menschen bestmöglich bei ihren nächsten Schritten zu unterstützen.


 

Ricarda Wojewski

Einige Jahre arbeitete ich als Theater-, Film- und Fernsehwissenschaftlerin, Pädagogin und Germanistin MA (1986) nach dem Studium im Kulturbereich und als Künstlerin.
Als Heilpraktikerin (1991) beziehe ich mich heute, nach verschiedenen Aus- und Fortbildungen im Bereich der Psychotherapie und Kommunikationsschulung, auf die Methode der Körperorientierten Regressionsanalyse und die Lehre von Anthakarana.
Seitdem begleite ich in eigener Praxis psychotherapeutisch Erwachsene und Jugendliche. Unter anderem biete ich auch Seminare in Intuitivem Schreiben und Intuitivem Malen, Meditation, sowie Supervision im Kultur-, Schul- und Sozialwesen an.
In einer Institution arbeite ich mit jungen Erwachsenen und unterstütze in Schulen Kinder und Jugendliche bei der Klärung von Konflikten und berate Eltern und Lehrer.